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BIDA – Berufliche Integration durch Begleitung in der dualen Ausbildung

BIDA – Berufliche Integration durch Begleitung in der dualen Ausbildung

Vorteile einer Zusammenarbeit mit BIDA:

  • Jemand, der dir zuhört und dich berät
  • Professionelle und vertrauliche Begleitung
  • Du entscheidest!

Kontakt

Benoit Post Tel.: +32 / (0) 472 19 34 87 E-mail schreiben

Wer sind wir?

BIDA unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene dabei, ihre Ausbildung erfolgreich zu beenden und somit den Einstieg in die Berufswelt zu ermöglichen. BIDA gibt es seit 2016 und bedeutet „Berufliche Integration durch Ausbildungsbegleitung in der Dualen Ausbildung“.

Das Projekt ist am ZAWM Eupen angesiedelt und bietet kostenlose Termine sowohl im ZAWM Eupen, im ZAWM St-Vith oder in den Betrieben. 

BIDA hat folgende Angebote:

-        Die Betreuung der Anlehrlinge, die sich im Rahmen der Anlehre während einem Schuljahr auf den Einstieg in die Lehre vorbereiten. Hier erhalten Jugendliche oder junge Erwachsene eine gezielte und individuelle Vorbereitung sowohl in Mathematik und Deutsch als auch in den allgemeinen fachlichen Grundlagen. Auch wird auf das Erlernen von Methoden- und Sozialkompetenzen Wert gelegt. Hier geht es um Lernmethodik, Kommunikation, Umgang mit Konflikten, etc. Ziel ist ein gelungener Start in die Lehre! Weitere Infos unter Anlehre.  

-        Die Betreuung der Lehrlinge, deren Vertragsverhältnisse gefährdet sind. Lehrlinge erhalten eine individuelle Beratung und eine Unterstützung zur Problemlösung. Auch können Nachhilfe- oder Coachingangebote bei bestehenden Lern- oder persönlichen Schwierigkeiten gemeinsam entwickelt werden. Ziel ist es die Probleme frühzeitig anzugehen, um somit die Chance zu erhöhen, passende Lösungen zu finden. Weitere Infos unter Angebot für Lehrlinge.

-        Wir untersuchen die großen Trends der Ausbildungsabbrüche und entwickeln in Kooperation mit Partnerprojekten oder Partnerorganisationen Maßnahmen, die eine Früherkennung von ungünstigen Ausbildungsverhältnissen ermöglichen. Diese Erkenntnisse unterstützen die Entwicklung von pädagogischen Konzepten und deren Umsetzung im schulischen Alltag. Siehe Statistik, Vorbeugung von Ausbildungsabbrüchen und Lernstandserhebung

Das Team besteht aus einer Sozialassistentin, einer Förderpädagogin und einem Psychologe-Projektmanager. Das Projekt wird durch den ESF und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens gefördert. 

Anlehre

Die Anlehre, ein duales Vorbereitungsjahr

Die Anlehre ist ein duales Vorbereitungsjahr, dass der regulären Lehre vorgeschaltet ist.

Jugendliche oder junge Erwachsene, die schulmüde sind, oder die sich sprachlich kulturell integrieren möchten, erhalten hier die Möglichkeit, sich während eines Jahres in einem Betrieb und im ZAWM Eupen auf die Lehre vorzubereiten.

Das Projekt BIDA vermittelt den Anlehrlingen grundlegende Kernkompetenzen beruflicher, allgemeiner und berufsrelevant-sozialer Art. Ziel ist es, dass die Teilnehmer nach Beendigung der Anlehre für die reguläre Ausbildung anschlussfähig werden. In der Phase der Anlehre sind drei Tage pro Woche im Ausbildungsbetrieb vorgesehen und zwei Tage am ZAWM Eupen für den Ausbau allgemeiner, überfachlicher und beruflich relevanter Kompetenzen.

Im Betrieb werden die Teilnehmer schrittweise an ihren zukünftigen Beruf herangeführt. Sie werden in einem Arbeitsteam integriert und erhalten ihre ersten Arbeitsaufträge. Der berufliche Alltag wird eng von einem Ausbilder begleitet. In regelmäßigen Abständen findet ein Austausch zwischen dem Ausbilder, einem Lehrlingssekretär vom IAWM und einem Mitarbeiter vom Projekt BIDA statt.  

Die Unterrichte werden ZAWM Eupen angeboten. Dort erhalten die Anlehrlinge eine gezielte Vorbereitung in Mathematik, Deutsch und in den allgemeinen fachlichen Grundlagen. Mit jedem Teilnehmer wird eine Stärke- und Ressourcenanalyse durchgeführt. Durch den Unterrichtsaufbau, der auf die individuellen schulischen Bedürfnisse zugeschnitten ist, erhält jeder Anlehrling die Möglichkeit, sowohl seine Kenntnisse als auch seine Lern- und Problemlösekompetenzen zu erweitern. 

Das theoretische Unterrichts- sowie das Betreuungskonzept orientiert sich somit an Kernkompetenzen, die für eine berufliche Ausbildung unabdingbar sind. Lernbüro, computergestütztes Lernen, Erlebnispädagogik, Sozialkompetenz-Training und Rund-Tisch Gespräche gehören zu den Methoden, die im Alltag angewendet werden.

Ziel ist der Start in der Lehre. 

Wer Interesse hat darf sich an der 0472/19 34 87 melden oder per Mail.

 

Weitere Infos:

Präsentation Anlehre

Flyer Anlehre

Plakat Aufnahmeprozedur

Ausbildungsprogramm Anlehre

 

 

Angebot für Lehrlinge

BIDA zielt darauf ab, vorzeitige Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und Lehrlinge mit Vertragsbruch in der weiteren Planung ihrer beruflichen Zukunft zu unterstützen. Jedes Jahr brechen ca. 20% aller Lehrlinge ihren Ausbildungsvertrag. Dies bedeutet sowohl für den Betrieb als auch für den Jugendlichen, dass wertvolle Zeit verloren wird. Die Ursachen sind vielfältig. Ein Vertragsbruch entsteht meistens aus einem komplexen Zusammenspiel von Faktoren, wie zum Beispiel eine falsche Berufswahl, Beziehungsprobleme, schulische oder betriebliche Schwierigkeiten, persönliche oder soziale Probleme. Einen Vertragsbruch tritt selten plötzlich auf und bahnt in den meisten Fällen seit längerer Zeit an.

Aus diesem Grund setzt das Projekt BIDA auf frühzeitige Erkennung des Abbruchrisikos und kann eine enge Begleitung der betroffenen Lehrlinge anbieten. Diese Begleitung geschieht in Zusammenarbeit mit den Lehrern und den Sozialpädagogen, die an den Schulen arbeiten, mit den Lehrlingssekretären /-innen und den Ausbildern der Betrieben. Die Begleitung wird individuell an die Bedürfnisse des Jugendlichen angepasst und die verfolgten Ziele werden im gemeinsamen Austausch festgelegt.

Wenn eine Krise erkannt wird, bieten wir also folgende Hilfestellungen an: 

  • Gespräche zur Erfassung der Problematik und zur Analyse der Anfrage. Zum internen Gebrauch können psychometrische Testverfahren (Azubi-TH, FCR, SPM, WAIS, KATE…) angewendet werden;
  • individuelles Coaching;
  • Rundtischgespräche mit dem Ausbilder, dem Lehrlingssekretariat und der Schule;
  • Unterstützung bei Lernschwierigkeiten;
  • Hilfen beim Finden eines neuen beruflichen oder schulischen Weges, mit u.a. die Anwendung von Interessentests;  
  • Begleitung zu Partnerorganisationen (Arbeitsamt, ÖSHZ, BTZ, DSL, Intego, Dabei…).  

Die Teilnahme der Jugendlichen am Projekt ist freiwillig und die Dauer der Begleitung kann je nach Bedarf angepasst werden.

Statistik, Vorbeugung von Ausbildungsabbrüchen und Lernstandserhebung

In Bearbeitung...

Partnerorganisationen

In Bearbeitung...

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