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Profil

 ZAWM

ZAWM steht für "Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands", aber auch für "Zukunft durch Ausbildung - Wege zu neuen Möglichkeiten".

Die Zukunft unserer Gesellschaft durch eine praxisorientierte und dynamische Aus- und Weiterbildung mitzugestalten, darin sehen wir unsere primäre Aufgabe.

Das Zentrum setzt sich zusammen aus einem Team von mehr als 160 engagierten Lehrern, Ausbildern, Fachkräften und Verwaltungsmitgliedern. Rund 3.500 Teilnehmer besuchen unsere Kurse jährlich in der Lehrlings- oder Meisterausbildung, sowie in unseren praxisorientierten Seminaren zur Weiterbildung.

Kontakt

Thomas Pankert Tel.: +32 / (0) 87 59 39 89 E-mail schreiben

Bildungsangebot und Aufgaben des ZAWM

Dualer Bildungsansatz

In der Überzeugung, dass die besten Ausbildungsergebnisse in der engen Verzahnung aus theoretischen und praktischen Ausbildungen erzielt werden, realisiert das ZAWM bei der Durchführung jeder Ausbildung oder Weiterbildungsmaßnahme einen dualen Bildungsansatz nach dem Motto: aus der Praxis für die Praxis

Trägerschaft

Das Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes in Eupen ist in der Trägerschaft von beruflichen und überberuflichen Vereinigungen, die sich ehrenamtlich der zukunftsweisenden Ausbildung der Lehrlinge, Gesellen, Meister und Studenten widmen.

Kompetenzentwicklung

Das ZAWM hat den Auftrag, die fachliche und methodische Kompetenz der selbständigen Unternehmer, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu sichern und zu stärken. Durch die duale Ausbildung des Nachwuchses und durch professionelle und immer aktuelle Weiterbildung tragen wir dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf die Antizipation und Gestaltung der Inhalte und Methoden, entsprechend den gesellschaftlichen und fachlichen Entwicklungen. Aus diesem Grund arbeiten wir gerne mit unseren Partnern im In- und Ausland zusammen.

Zielpublikum

Das Zentrum bietet ständig aktualisierte Aus- und Weiterbildungslehrgänge an. Unser Zielpublikum, aber auch gleichzeitig die Mitwirkenden sind :

  •     Jugendliche Auszubildende in der Erstausbildung
  •     Junge Erwachsene in der Vertiefung ihrer Ausbildung zum Meisterbrief
  •     Junge Studenten auf dem Weg zum Bachelorabschluss in Finanzberufen
  •     Betriebe jeder Größe und deren Mitarbeiter zur Weiterbildung im technologischen Wandel, Betriebsführung und Personalentwicklung
  •     Erwachsene Menschen jeden Alters, die (z.B. im Auftrag des Arbeitsamtes) umgeschult oder weitergebildet werden
  •     Auf besondere Anfrage Zielgruppen aus dem Bereich Handwerk und Dienstleistung im In- und Ausland

Lernen und Arbeiten heute

Sowohl bei der Ausbildung des Nachwuchses als auch bei der Weiterbildung der Mitarbeiter steht immer der Mensch als Ganzer im Mittelpunkt unseres Unterrichts. Neben fachspezifischen Kenntnissen liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung überfachlicher Kompetenzen, wie etwa:

  • eigenverantwortliches Arbeiten
  • Unternehmergeist, Initiative, Kreativität
  • Kollegialität, Ethik, Sozialverhalten, Umweltbewusstsein
  • Führungskompetenz, interkulturelle Kompetenz

Bei der Geschwindigkeit von Veränderungen in den Technologien und der Vernetzungen über das Internet kann ein Beruf nicht mehr "er"-lernt, ausgelernt werden. Es reicht nicht aus, die Ausbildungsprogramme immer wieder um die neuen Technologien zu erweitern.

Die kurzen "Halbwertszeiten" von Fachwissen erfordern vom Kaufmann oder Handwerker - wie für fast jeden Berufstätigen - darüber hinaus die Fähigkeit zur selbstständigen Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die ihn in die Lage versetzt, der Entwicklung zu folgen. Dazu gehört der kompetente Umgang mit Fachbüchern und Gerätedokumentation; es gehört für die meisten bereits heute auch der souveräne Umgang mit Multimedia-Produkten und Anwendungen im Internet.

Und noch eine Fähigkeit wird nach allen Erfahrungen immer bedeutsamer für das Überleben von Betrieben und Berufszweigen: die Komplexität der Aufgabenstellungen lässt es immer schwerer erscheinen, dass Einzelne oder gar einzelne Betriebe allein die Anforderungen bewältigen können. Vor diesem Hintergrund werden kooperationsfähige Betriebe, aber auch teamfähige Mitarbeiter die große Herausforderung der nächsten Jahre sein.

Eine lange Tradition

Bereits 1843 wurde „zur Förderung eines leistungsfähigen Handwerks“ eine Privat-Sonntags- Handwerkerschule ins Leben gerufen, die in den folgenden Jahrzehnten immer weiter ausgebaut wurde.

Die Namen führender Eupener Kaufleute und Industrieller sind mit dieser Entwicklung verbunden. So haben verschiedene Eupener Patrizierfamilien mit ihren finanziellen Beiträgen die Gründung und Führung dieser Schule ermöglicht, weil sie sich bereits damals der Bedeutung der Ausbildung ihrer Mitarbeiter für den Erfolg ihrer Betriebe im In- und Ausland bewusst waren. Eine herausragende Rolle für die Ausbildung der Handwerkergesellen spielte gerade in Eupen auch der katholische Kolpingverein.

Ab 1907 wurde der Besuch der Handwerker-Fortbildungsschule zur Pflicht gemacht. Damals waren rund 140 Schüler eingetragen.

Nach den Wirren der beiden Weltkriege wurde die handwerkliche Ausbildung in eine Trägerschaft nach belgischem Recht überführt. Diese funktionierte durch ein System von sogenannten „Berufsbildungskommissionen“ unter dem Dach des Nationalkomitees. Für den Kanton Eupen war das „Comité régional de Verviers“ zuständig.

1963 wurde schließlich das Zentrum für Aus und Weiterbildung des Mittelstandes in Eupen gegründet, das fortan für die Organisation von Unterricht im dualen System für die Lehrlinge, für Meisterkurse und für Weiterbildungsangebote für die mittelständischen Betriebe im deutschsprachigen Raum Belgiens zuständig war.

Wer sich vertieft mit diesem Werdegang auseinandersetzen möchte, ist eingeladen, sich im ZAWM das Buch „Duale Aus-und Weiterbildung als Erfolgsmodell – 50 Jahre ZAWM Eupen“ abzuholen.

Unser Leitbild

1. Angebot und Aufgabe des ZAWM

Das ZAWM sieht sich als Dienstleister für die Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschsprachige Gemeinschaft, ihre Betriebe und Einwohner/innen. Ziel ist die Stärkung der Wirtschaft, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Vorbereitung von Berufslaufbahnen und Lebenswegen durch ein hohes Niveau beruflicher Qualifikation.

2. Zielpublikum des ZAWM

Unser Weg ist die berufliche Aus- und Weiterbildung

  • jugendlichen Auszubildenden in der Erstausbildung (Lehre)
  • jungen Erwachsenen in der Vertiefung ihrer Ausbildung (Meisterausbildung)
  • Betrieben jeder Größe und deren Mitarbeiter/innen im technologischen Wandel und bei Betriebsführung und Personalentwicklung
  • erwachsenen Menschen jeden Alters, die (z.B. im Auftrag des Arbeitsamtes) umgeschult oder weitergebildet werden
  • Zielgruppen aus dem Bereich Handwerk und Dienstleistung auf besondere Anfrage.

3. Die Arbeitsweise des ZAWM

Wir sorgen durch unsere Arbeit für die Aufrechterhaltung handwerklicher Traditionen: berufliche Ausbildung in Zusammenarbeit mit den Betrieben und überbetriebliche Zusammenarbeit. Tradition bedeutet, das Feuer zu hüten und nicht, die Asche aufzubewahren und weiterzugeben. In diesem Sinne arbeiten unsere Kurse mit aktuellen Inhalten und Methoden sowie zeitgemäßer Didaktik. Die Verbindung von Theorie und Praxis wird durch den dualen Bildungsansatz in einer Kombination aus betrieblicher und schulischer Ausbildung gefördert. Hochqualifizierte Ausbilder aus der Praxis sowie Netzwerke zu den Betrieben und Berufsverbänden sorgen für innovative Entwicklung der Kurse. Das ZAWM arbeitet im Verbund mit anderen Ausbildungsträgern, mit Berufsverbänden und Sektorenfonds und arbeitet auf eine überregionale Anerkennung seiner Abschlüsse hin. Das ZAWM ermöglicht seinen Schülern zur Förderung ihrer Mobilität und überregionalen Arbeitsfähigkeit eine grenzüberschreitende Ausbildung und Zusammenarbeit mit Betrieben im Ausland.

4. Lernen und Arbeiten im ZAWM

Mitarbeiter und Lehrkräfte arbeiten im Interesse der Kurs-Teilnehmer und Schüler im ZAWM Hand in Hand. Kommunikation zwischen allen am Zentrum beteiligten Menschen ist die Basis für unser gutes Lern- und Arbeitsklima. Im ZAWM erhalten alle Schüler und Kursteilnehmer Anleitungen zum eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten. Initiativen, Kreativität und unternehmerisches Denken werden gefördert, da diese Eigenschaften in den Betrieben unserer Gegend wichtige Voraussetzung für den künftigen Erfolg sind. Im ZAWM werden die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen jedes Lernenden und jedes Mitarbeiters erkannt, berücksichtigt und gefördert. Das ZAWM steigert bei Mitarbeitern und Schülern das Bewusstsein für soziale Werte, entwickelt und dokumentiert seinen Qualitätsstandard nach internationalen Maßstäben durch Zertifizierungen.

Unser Verwaltungsrat


v.l.n.r. Francois Stoffels, Jürgen Maassen, Susanne Fuss, Danny Havenith, Johann Palm, Michael Johnen, Staphanie Hansen, Paul Hennen, Richard Rinck und Marion De Mol (Abwesend)

Das ZAWM ist als Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht gegründet, deren Mitglieder überberufliche Vereinigungen sowie die beruflichen Vereinigungen sind, deren Mitarbeiter hier aus- und weitergebildet werden.

Die Generalversammlung hat einen Verwaltungsrat aus 10 Vertretern gewählt, die mit der Direktion die Geschäfte des Zentrums führen.

Neben den Personal- und Finanzfragen widmet sich der Verwaltungsrat gemeinsam mit den Mitarbeitern insbesondere den Qualitätsinitiativen in der Ausbildung, der Förderung von jugendlichen Auszubildenden sowie der Ausrichtung auf das ZAWM 2025.

 

 

Jahresbericht

Den aktuellen Jahresbericht finden Sie hier.

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