Bester Service- und Diagnosetechniker kommt erneut aus der DG

Der nationale Automobilsektor vergab seine Ausbildungszertifikate für die Kfz-Mechatroniker/innen und die Zertifikate für die Service- und Diagnosetechniker/innen (in französischer Sprache bekannt als „technicien en maintenance et diagnostic" – kurz „TMDA").

Am vergangenen Sonntag, dem 18. November 2012, fand in Waterloo im Kreise von zahlreichen geladenen Gästen, die Verleihung der Zertifikate des belgischen Automobilsektors an die erfolgreichen Absolventen einer Lehre zum „Kfz-Mechatroniker/in" sowie für die „Service- und Diagnosetechniker/in" statt. Bereits zum wiederholten Male nahmen – neben jungen Technikern aus Brüssel und der Wallonie – auch Kfz-Gesellen aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft teil. Um vom Automobilsektor für ihre Leistungen ausgezeichnet zu werden, mussten sie bei ihrer praktischen Gesellenprüfung hohen beruflichen Anforderungen genügen.

Die mittelständische Ausbildung in der DG und die Sozialpartner des Automobilsektors arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen: Das Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand und in kleinen und mittleren Unternehmen (IAWM) hatte in 2006 mit dem Ausbildungsfond des Automobilsektors (EDUCAM) ein Abkommen unterzeichnet, mit dem Ziel noch enger mit dem Sektor zusammen zu arbeiten.

Einen ganz besonderen Erfolg verzeichneten die zwei ostbelgische Kfz-Gesellen Billy Reuter und Mike Franssen, Schüler im ZAWM Eupen, die eine Prüfung als „Service- und Diagnosetechniker/in" abgelegt haben: Sie erzielten den ersten und dritten Preis von allen Teilnehmern landesweit und erhielten von EDUCAM bereitgestellte Preise.

In Lüttich bei AutoForm mussten die fünf Eupener Kfz-Gesellen, die sich für die Prüfung zum „Service- und Diagnosetechniker" eingeschrieben hatten 10 anspruchsvolle Aufgaben aus den Themenbereichen Fahrzeugsysteme, mechanische Systeme, Datenkommunikation, Motormanagement von Ottomotoren und Motormanagement von Dieselmotoren und Klimaanlage bewältigen.

Im Wesentlichen mussten die Kfz-Gesellen Diagnose- und Systemkompetenz beweisen, um bei den vielfältigen Aufgaben zu punkten. An den Stationen galt es, Gründe dafür zu finden, dass Motoren nicht starten oder unrund laufen, sowie weshalb ein Fensterhebermotor seinen Dienst versagt.

Einen großen Anteil an der Bewertung hatte der Diagnoseweg. Die Prüfer beobachteten sehr genau, ob die Teilnehmer strukturiert und systematisch an die Arbeit gingen oder den Fehler eher zufällig fanden.

Gratulation und weiterhin viel Erfolg an die fünf Kandidaten, Billy Reuter, Mike Franssen, Fabien Cremer, Tim Dienstknecht und Benedikt Alt, die die Prüfung als „Service- und Diagnosetechniker" bestanden haben.

Billy Reuter (Mitte) aus Nidrum erzielte das landesweit beste Ergebnis mit 84%, bei der diesjährigen Prüfung des Automobilsektors für den „Service- und Diagnosetechniker". Der zweite Platz ging an Sébastian Villeta (links) aus Brüssel und der dritte Platz ging an Mike Franssen (rechts) aus Kelmis.

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[Presseartikel]

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