Freie Software - 10 Mythen

und die Wahrheit

 

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Am 2. März fand die erste von vier Informationsveranstaltungen im Bereich IT statt. Diese Reihe ist Teil des Projektes it Skills des ZAWM Eupen in Zusammenarbeit des ESF Projektes der DG. Den Anfang machte Herr Karsten Gerloff, Präsident der Free Software Foundation Europe mit einem Vortrag über das Thema:

"Freie Software - 10 Mythen und die Wahrheit". Damit sollen häufige Missverständnisse ausgeräumt werden und viele Grundlagen zu freier Software erklärt werden.

Freie Software ist längst im Alltag angekommen. Trotzdem halten sich hartnäckig einige Missverständnisse. Der Vortrag erklärte, was Freie Software ist, wie sie funktioniert und was mit ihr möglich ist. Herr Gerloff beantwortet Fragen wie:

 

- Kann ich mit Freier Software Geld verdienen?

- Kann jeder ein Freie Software-Programm verändern?

- Wenn ich ein Programm verändere, muss ich meine Weiterentwicklungen immer veröffentlichen?

- Wie funktionieren eigentlich Lizenzen? Was erlauben sie, und wozu verpflichten sie mich?

 

Nutzer können solche Programme zu jedem Zweck benutzen, ihre Funktionsweise untersuchen, sie verbessern und weitergeben, ohne jede Einschränkung. Beispiele für den weiten Erfolg dieses

Modells sind etwa der Web-Browser Firefox und das Betriebssystem GNU/Linux.

Der Free Software Foundation Europe geht es darum, allen Menschen die gleichberechtigte Teilhabe an der Informationsgesellschaft zu ermöglichen. Freie Software ist nicht nur für jeden zugänglich. Sie gibt den Nutzern auch die Kontrolle über ihre Geräte zurück und hilft, die eigene Privatsphäre zu schützen. Viele Menschen und Firmen verdienen mit Freier Software Geld.

Zwar sind die Programme selbst oft kostenlos erhältlich; aber sie dienen als Grundlage für ein ganzes Ökosystem von Firmen, die mit Dienstleistungen rund um die Software Geld verdienen.

Zum Abschluss seines Vortrages erklärte Herr Gerloff, wie die Lizenz Freier Software funktionieren.

  

 

 

Zur Person "Karsten Gerloff":

Nachdem er sein Studium der Kulturwissenschaften abgeschlossen hatte, arbeitete Karsten als Forscher bei der Collaborative Creativity Group am MERIT-Institut der United Nations University (UNU-MERIT) in Maastricht, Niederlande. Er untersuchte die Verwendung Freier Software im öffentlichen Sektor in Europa und entwickelte und verwaltete Projekte, die die Verwendung Freier Software als Werkzeug für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung untersuchten.

Seit 2009 ist Karsten Gerloff als Nachfolger von Gerd Greve Präsident der Free Software Foundation Europe.

 

Kontakt: Free Software Foundation Europe

http://fsfe.org/