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Hintergrund des Projektes
Die Kraftfahrzeug-Branche kennzeichnet sich europaweit durch einen rasanten technologischen Wandel, der einen überproportionalen Anstieg in der Komplexität der Wartungs- und
Instandsetzungsaufgaben mit sich bringt. Die Kraftfahrzeughersteller versuchen, den hiermit verbundenen Herausforderungen z.T. durch gesteigerte technische Zuverlässigkeiten, z.T. durch
den Einsatz von Diagnose-Systemen und entsprechenden Schulungen in ihren Vertragswerkstätten zu begegnen. Gegenwärtig sind solche Diagnose-Systeme in der Lage, ca. 80 %
der Fehlerursachen erfolgreich zu identifizieren. In den verbleibenden 20 % der Fälle werden die Fehlerursachen mit Hilfe komplexer messtechnischer Verfahren
identifiziert, die einen verhältnismäßig hohen Ausbildungs- und Erfahrungsstand des zuständigen Kraftfahrzeugmechanikers voraussetzen. Im Gegensatz zu den
markengebundenen Werkstätten können die freien Werkstätten in der Regel weder herstellerspezifische Diagnosesysteme erwerben noch die von den
Herstellern angebotenen Schulungen besuchen. Nur mit entsprechendem Wissen über die verschiedenen Fahrzeugsysteme, besonders der Sensorik und Aktorik
und mit Hilfe von Schaltplänen sowie dem richtigen Umgang mit Messgeräten (Multimeter, Oszilloskop) sind sie in der Lage, Fehler am Fahrzeugsystem zu identifizieren und zu beheben.
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