RSM küsst Waisenbüschchen aus dem Dornröschenschlaf

Dem zwischen Limburger Weg und Oestraße gelegenen Waisenbüschchen steht eine interessante Aufwertung bevor. Doch das ist nur eines aus einer Vielzahl von Projekten, mit denen der Rat für Stadtmarketing (RSM) im Anschluss an seine jüngste Generalversammlung am Dienstag an die Öffentlichkeit ging.


RSM-Präsident Alfred Küchenberg und -Geschäftsführer Alain Brock informierten vor einer Reihe geladener Gäste über den Stand der Dinge.

Eine Anwohnerin zu dem Projekt Waisenbüschchen den Anstoß gegeben, indem sie in Erinnerung rief, um welch attraktives Ausflugsziel es sich dabei in früheren Zeiten gehandelt habe, sagte Alain Brock, der dieses Gemeinschaftsprojekt (RSM, Stadt Eupen, DG, ZAWM und Kabelwerk) alsdann in etwa wie folgt beschrieb: Es wird ein Rundweg für Wanderer und Radler mit Start und Ziel am Parkplatz des Zentrums für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes (ZAWM) am Limburger Weg angelegt. Dieser führt durch das Waisenbüschchen und überquert die Weser auf Höhe der Theodor-Pohl-Siedlung.

Dort entsteht eine funkelnagelneue Brücke, bei der es sich um einen die Unterstadt weiter aufwertenden Blickfang handeln dürfte.

 


Bei diesem hölzernen Bauwerk mit einer Spannbreite von 29 Metern, das Ende Mai 2012 einweihungsreif sein soll, wird es sich um ein Prüfungsobjekt der Bauschreiner-Meisterschüler des ZAWM handeln. An der anderen Seite der Weser führt die Strecke dann zum Schilsweg, so dass Besucher des neuen Schulcampus an der Monschauer Straße oder auch des Wetzlarbades bzw. künftigen Kombibades aus der Oberstadt gefahrenfrei, das heißt unter Umgehung des Olengrabens, mit dem Rad bis zum Schilsweg gelangen können. In entgegengesetzter Richtung führt der Weg entlang der Weser u.a. bis zum Campingplatz Hertogenwald, in dessen Café mit angegliederter Sonnenterrasse sich dem Nutzer eine attraktive Gelegenheit zu einer Rast bietet.


Grenz-Echo, 24.3.2011