Pneumatik – Hydraulik

Der Meisterkurs setzt sich mit zwei der wichtigsten Energiequellen der heutigen Industrie auseinander:

Pneumatik und Elektropneumatik :

Pneumatische Antriebe werden hauptsächlich genutzt, um Bewegungen in Automatisierungsanwendungen auszuführen. Seit Jahren nehmen die industriellen Anwendungen der Pneumatik deutlich zu, da sie sich nahezu jeden industriellen Prozess effizient anpassen kann. Neue Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Elektronik aber auch der Aktuatoren, führen zu immer innovativeren Lösungen. Die Anforderungen, die die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für die Auswahl von (elektro-)pneumatischen Antrieben darstellen, sind so vielfältig wie die Anwendungen selbst. Kleine Abmessungen, Gewicht,  Schnelligkeit, Hygiene, Beständigkeit sowie hohe Anforderungen an die Steuer - und Überwachungsmöglichkeiten sind wichtige Merkmale für elektropneumatische Anwendungen.

Hydraulik und Elektrohydraulik :

In einem sehr breiten industriellen Anwendungsfeld wie modernen Fertigungs- und Produktionsanlagen werden mobile und stationäre hydraulische Anlagen genutzt. Aufgrund ihrer spezifischen Vorteile wie hohe Kraftleistungen, hohe Stellgenauigkeit und gute Regelbarkeit werden hydraulische Antriebe zunehmend im Maschinenbau, bei mobilen Bau- oder Landmaschinen sowie im Fahrzeug- und Flugzeugbau verwendet.

Im Meisterkurs lernen die Teilnehmer zuerst die physikalischen Grundlagen und den Aufbau und die Funktionsweise der verschiedenen Komponenten kennen. Diese werden ebenfalls mittels praktischen Beispielen erläutert. Darauf aufbauend werden die Vorgehensweise bei der Entwicklung  und Realisierung in praktischen Übungen sowie die Funktionen der wichtigsten Steuer- und Antriebselemente veranschaulicht. Sie lernen das Zusammenwirken des Leistungsteils mit dem Signalsteuerteil kennen. Anhand von Aufbauten und Schaltplänen lernen Sie schließlich, die geeigneten Komponenten auszuwählen sowie Fehler zu lokalisieren und zu beheben.