Der Gugelhupf


                          

Bei einem Gugelhupf handelt es sich um einen Hefekuchen. Niemand weiß, wie die richtige Schreibweise vom Gugelhupf ist. Er wird in einer speziellen Form gebacken. Diese kann hoch, rund, gerippt oder mit einem Schornstein in der Mitte versehen sein.


Der Gugelhupf stammt aus dem Süddeutschen Raum, wozu in diesem Fall der Elsass zu zählen ist. Das Hüpfen in -hopf oder -hupf bezieht sich möglicherweise auf das Gehen des Hefeteiges.

Die Teigzutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Die Milch wird dann auf einer kleinen Flamme erwärmt und die Hefe wird in der lauwarmen Milch geschmolzen. Wir fügen vier Esslöffel Mehl hinzu und rühren zu einem dicken Brei mit einem Schneebesen. Eine Prise Zucker wird hinzugefügt und lassen nun den Hefebrei unter einem Tuch dreißig Minuten gehen. Restliches Mehl wird mit Zucker und Salz gemischt und die Eier werden aufgeschlagen und dann in der Knetmaschine laufen gelassen. Die Butter in Stücke schneiden und zum Schluss den Hefeteig hinzugießen. Alles wird miteinander zu einem glatten Teig verarbeitet und mit einem Tuch abgedeckt. Zwei bis drei Stunden gehen lassen und den Teig nochmals durchkneten. Die Rosinen im Rum einweichen lassen und die Mandeln grob hacken. Den Teig auf den gemehlten Tisch zwei Zentimeter dick zu einem Rechteck ausrollen und dann die Rosinen und die Mandeln darauf verteilen. Die längere Seite des Teiges locker aufrollen und die Teigrolle zu einem Kränzchen in die gebutterte Form bilden. Im 180 ° C heißen Ofen backen lassen ( 50 bis 60 Minuten ). Wenn der Teig noch warm ist, auf eine Platte stürzen und mit Puderzucker bestäuben.


Am besten serviert man ihn noch lauwarm, mit Butter bestreichen und einem Klecks Marmelade. Im Elsass trinkt man gerne ein Glas Wein dazu. Nach zwei bis drei Tagen schmeckt der Gugelhupf immer noch gut.

         

         

         


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