Einladung zum Unterricht für Lehrlinge

Liebe Lehrlinge, Eltern, Meister,


wir möchten Sie herzlich bei uns willkommen heißen.


Liebe Lehrlinge, Eltern
und Meister,
herzlich Willkommen am ZAWM Eupen im neuen Schuljahr !

Im Folgenden möchten wir Euch und Ihnen helfen, die ersten organisatorischen Fragen zu klären:
Auf unserer Webseite  findet Ihr Kontaktadressen, Regeln, Daten und den Schulkalender mit der vorläufigen Übersicht über die Unterrichtstage. Außerdem findet man Stundenplan ("Schultage") aller Berufe. Diesem Plan sind jeweils zwei Termine zu entnehmen:

1. Fachkunde (nach Berufen aufgeteilt)
2. Allgemeinkenntnisse (je nach Lehrjahr, nachmittags zu finden).

Jeder Schüler kann hier den Zeitpunkt seines Allgemeinkundekurses und den seines Fachkundekurses finden. Die detaillierten Stundenpläne werden in der Regel in der ersten Stunde ausgeteilt.

Zum ersten Unterrichtstag am ZAWM bringen die Schüler bitte Schreibzeug und DINA4-Schreibpapier sowie das beiliegende Formular mit einem aktuellem Passfoto mit. Anfang Oktober wird in den Klassen eine Kopiergeldpauschale für das Schuljahr eingesammelt: 10 Euro für die Allgemeinkenntnisse-Klasse plus 10 Euro für die Fachkunde-Klasse. Am Ende des Schuljahres wird der tatsächliche Bedarf des Klassen aufsummiert und verrechnet.

In den ersten Schulwochen erhält jeder neue Lehrling in einem Ordner das Tagebuch und das Ausbildungsberichtsheft: Hier wird u.a. der behandelte Stoff aufgeschrieben. Außerdem ist auf diesem Wege ein regelmäßiger Kontakt mit Eltern und Ausbildern möglich. Auch anhand der 4 Zeugnisse pro Jahr erhalten Eltern und Ausbilder Einblick in die Arbeit ihrer Kinder, bzw. Lehrlinge und können die Ausbildung im Zentrum damit auch indirekt begleiten.

Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre weisen wir darauf hin, dass die Teilnahme am Unterricht ein wesentlicher Teil der dualen Ausbildung ist und somit grundsätzlich verpflichtend. Fehlzeiten ohne Attest werden unverzüglich den Lehrlingssekretären mitgeteilt, was Abmahnungen und schließlich sogar den Vertragsbruch zur Folge haben kann. Die Schule ist ein gleichgewichtiger Teil der Ausbildung; wer die Anforderungen am ZAWM nicht erfüllt, kann keinen Gesellenbrief erhalten.

Um im ZAWM eine positive Lernatmosphäre herstellen zu können, legen wir sehr viel Wert auf die Einhaltung unserer Hausordnung, die in der beiliegenden Mappen abgedruckt ist. Sie legt das Verhalten unserer Lehrlinge hinsichtlich Pünktlichkeit, Umgang mit den anderen, Ordnung, Sauberkeit fest, damit sich die Arbeit für alle Beteiligten möglichst fruchtbar und angenehm gestaltet.

Abschließend noch ein organisatorischer Hinweis: Lehrlinge, die den Bus aus der Eifel benutzen möchten, melden sich bitte rechtzeitig beim Busunternehmen Zeimers an: 080/340 500.

Wir wünschen viel Erfolg bei dem neuen Ausbildungsabschnitt und hoffen auf gute Zusammenarbeit. Herzlich willkommen!

Mit freundlichem Gruß,



Swantje Himmel
(stellv. Direktorin)


Duale Ausbildung am ZAWM EUPEN


Die mittelständische Ausbildung ruht auf zwei Säulen:


- der praktischen Ausbildung im Betrieb und
- dem begleitenden Unterricht im Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands (ZAWM).

Diese Kurse am ZAWM sind in Kurse der "Allgemeinkenntnisse" und der "Fachkunde" unterteilt. Allgemeinkenntnisse umfassen die Fächer Mathe, Deutsch, Französisch, Sozialkunde, Recht/Gesetz, Wirtschaft und KMU diese Fächer belegen alle Schüler am ZAWM. Die Fächer in der Fachkunde hingegen sind je nach Beruf unterschiedlich in der Fachkundeklasse sitzen ausschließlich Schüler, die einen gemeinsamen Beruf lernen.

Diejenigen, die Spaß an ihrem Beruf haben, werden in diesem dualen Ausbildungssystem sehr viel lernen können. Denn hier werden berufliche Kenntnisse direkt aus der Praxis vom Meister vermittelt. Außerdem sammeln die jugendlichen "Auszubildenden" im Betrieb zahlreiche andere wertvolle Erfahrungen, zum Beispiel die Organisation eines kleinen oder mittleren Betriebes, den Umgang mit (älteren) Kollegen, den Umgang mit Kunden, die ja bekanntlich "König" sein sollten.

Neben einer guten praktischen Ausbildung ist eine gründliche fachtheoretische Ausbildung im ZAWM von großer Bedeutung. Im Betrieb soll man lernen, wie man etwas macht, in der Schule soll erarbeitet werden, warum es so gemacht wird. Hier können auch Experimente oder Vergleiche gemacht werden, um die Vor- und Nachteile einzelner Arbeitsmethoden zu erkennen.

Das Ziel der mittelständischen Ausbildung liegt darin, die Teilnehmer darauf vorzubereiten, den Anforderungen in ihrem Beruf gewachsen zu sein. Sie sollen später Verantwortung in ihrem Betrieb übernehmen können. Dazu bieten wir nach Abschluss der Lehre die Meisterausbildung und berufliche Weiterbildung an.

In unserem Hause arbeiten rund 140 Lehrpersonen mit etwa 600 Lehrlingen, 150 Meisterschülern und mehreren hundert Teilnehmern in den verschiedenen Weiterbildungsseminaren.


Wir gratulieren Dir zur Entscheidung für das duale Ausbildungssystem und wünschen Dir einen interessanten und erfolgreichen Verlauf Deiner Ausbildung.